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Weiterbildung

Ständige Weiterbildung ist das „A u O“ für uns Samariter, damit wir bei einem Notfall ruhig und überlegt die richtigen Massnahmen einleiten können.

In den sechziger Jahren wurden wir, nebst der Mund–Nasenbeatmung, noch in der
Holger Nielsen Beatmung ausgebildet.
Noch bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, war es den Samaritern ohne Spezial-Ausbildung nicht erlaubt, Herzmassage auszuführen. Damals erfolgte die Ausbildung noch nach
„GABI“.

Das GABI wurde durch das
ABC-Schema abgelöst. Atemwege und Beatmung hatten erste Priorität.
Heute wird nach den neusten Richtlinien ausgebildet und diese heissen:

CABD- sind keine Lebenszeichen vorhanden, wird umgehend mit der Herzdruckmassage begonnen. Die Beatmung folgt als zweite Massnahme wenn diese ausgebildet und zumutbar ist. Der Defibrillator, wenn vorhanden, wird so schnell als möglich eingesetzt.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinkt die Überlebenschance pro Minute ohne Reanimation um 10 %. Sehr schnelles Handeln ist wichtig!

Viele unserer Mitglieder sind von den Rettungsdiensten STS AG in der Abgabe von Sauerstoff ausgebildet worden.
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Neues Material

Die Samariter müssen mit dem stets verbesserten Ausbildungs- und Ernstfallmaterial und damit verbundenen, neuen Erkenntnisse stets Schritt halten können.
In den siebziger Jahren wurden wir noch mit der Molton Wand unterrichtet. Der Hellraumprojektor war eine markante Errungenschaft. Zusätzlich kamen Tonbildschauen dazu.
Und heute ist es das Zeitalter des
Computers- und was wird es Morgen sein?

Postendienste einst und jetzt. In den siebziger Jahren, nach der Gründung unseres Vereins 1973, bestand das Postenmaterial aus
1 Postenkoffer, Tragbahre, Kramerschienen, Wolldecke und Zeltblache.

Und heute:
Postenrucksack mit Sauerstoff, Halskragen, Puls-Oxymeter und Blutzucker Messgerät. 1 Holzkiste mit umfangreichem Erste-Hilfe-Material, Spineboard. Kein Postendienst ohne Defibrillator! Wir haben 2 Defibrillatoren, damit einer immer für den First Responder Einsatz zur Verfügung steht. Bei Sportveranstaltungen kommt oftmals noch das Samariterzelt zum Einsatz.
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Kurs

Für die Bevölkerung werden jährlich Nothelfer-Kurse, abwechselnd mit dem Samariterverein Teuffenthal, durchgeführt.
Interessierte melden sich mittels des
Anmeldetalon an. Sie erhalten umgehend Auskunft über den nächsten Kurs.

Schüler-Nothelfer-Kurse werden im Oberstufenzentrum Homberg auf freiwilliger Basis durchgeführt.

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Postendienste

Immer mehr Veranstalter verlangen für ihre Anlässe Samariterdienste. Dies nicht zuletzt wegen den gesetzlichen Vorschriften.
So wurden im Jahr 2015 von unseren Mitgliedern
344 Std. Postendienst geleistet.
Das ergibt umgerechnet auf einen 8 Stunden Tag 43 Tage die wir im Einsatz standen.
Postendienst leisten nur sehr gut ausgebildete Samariter, die auch die nötigen Weiterbildungen besuchen.

Veranstalter melden sich mit dem Anmeldetalon beim Postendienst-Verantwortlichen an und erhalten umgehend eine Antwort.
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Die Alarmgruppe

Die Alarmgruppe besteht aus 12 SamariterInnen und Samariter und ist am Telefonalarm der Wehrdienste angeschlossen. Die Wehrdienste haben mittlerweile keinen eigenen Sanitätsdienst mehr. Das Fahrzeug und der Elf-Anhänger sind mit Verbandskoffern und Rettungsbrett ausgestattet.

Jedes Jahr findet eine gemeinsame Übung mit den Wehrdiensten, statt. Oftmals ist es die Gesamtübung mit dem Stützpunkt Steffisburg.
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First Responder

Auf Initiative der Rettungsdienste STS AG, insbesondere von Beat Baumgartner, wurden im Jahr 2011 die ersten First-Responder-Gruppen ins Leben gerufen.
Die First Responder werden bei Herz-Lungen-Notfällen von der SNZ
144 zusammen mit den Rettungsdiensten aufgeboten.

Zurzeit bestehen folgende First-Responder-Gruppen:
Rechtes und linkes Zulggebiet
Stockental, Uebeschi, Höfen, Amsoldingen

Weitere Gruppen sind im Aufbau

Unsere Gruppe „linkes Zulggebiet“ besteht aus acht First Respondern mit Mitgliedern der Samaritervereine Homberg und Teuffenthal.
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Einsatzgruppe S+

Die Einsatzgruppe S+ wurde im Jahre 2005 durch den Thuner Regierungsstatthalter, die Rettungsdienste STS AG und Reto Keller vom SV Thun ins Leben gerufen. Auf Anhieb konnten rund 20 Samariterinnen und Samariter aus verschiedenen Vereinen, gewonnen werden.

Die Gruppe besteht heute aus 21 welche aus elf verschiedenen Vereinen Stammen. Unser Verein stellt zurzeit zwei Mitglieder zur Verfügung.

Die Aufgabe der Gruppe ist, die Rettungsdienste bei Grossereignissen zu unterstützen. Insbesondere die
mobile Sanitätshilfstelle aufzubauen und deren Infrastruktur zu betreiben. Im Weiteren werden die Rettungssanitäter bei ihrer Arbeit unterstützt.
Die Alarmierung erfolgt via SMS-Gruppenruf von der SNZ 144. Die Einrückungszeit muss innerhalb einer Stunde erfolgen.

Mit der monatlichen Fortbildung halten wir uns für den Ernstfall bereit.
Durch die Einsatzgruppe S+ haben wir als Samariter von den Rettungsdiensten sehr viel profitiert in Sachen Fachausbildung, welche uns die Rettungsdienste als Gegenleistung
gratis anbieten. Dies erhört unser Ausbildungsstand wesentlich.