Zulggebietsübung

Die Zulggebietsübung wurde in diesem Jahr von den Samaritervereinen der linken Zulg durchgeführt. Wir trafen und im Teuffenthal bei Wiedmers, die uns ihre Lagerhalle zur Verfügung gestellt haben.
Beim ersten Posten fanden wir in einem Reisecar eine bewusstlose Person. Es stellte sich als eine grosse Herausforderung heraus, die Person aus dem Car zu nehmen, damit sie in die richtige Lage gebracht werden konnte. Die Platzverhältnisse im Car sind doch sehr eng. Aber mit der Zeit haben wir es doch geschafft, auch wenn mir der Figurant ein wenig leidgetan hat. Ich denke es war nicht immer so angenehm für ihn.
Beim zweiten Posten ist eine Frau mit einer Harasse mit Leergut die Treppe heruntergefallen und hat sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Die Tochter, die helfen wollte hat sich den Knöchel verstaucht.Bevor wir aber zu den Verletzten Frauen gehen konnten, haben wir die Scherben beseitigt, damit sich nicht einer der Helfer auch noch verletzt. Die Mutter hat auch sehr undeutlich gesprochen, über Übelkeit geklagt und nicht genau gewusst was passiert ist, weshalb wir eine Hirnerschütterung vermutet haben. Beim dritten Posten war mehr die Geschicklichkeit, beim Pedalo fahren, Nägel einschlagen und Pfeil werfen gefragt. Beim vierten Posten, trafen wir auf einen jungen Mann, der den Fuss unter einer Bretterbeige eingeklemmt hatte. Er machte uns darauf aufmerksam, dass der Unfall geschah, weil der Führer des Staplers ein medizinisches Problem hatte. Als wir beim Staplerfahrer ankamen, ist uns sofort der schiefe Mund und die einseitige Lähmung aufgefallen. Da heisst es sofort alarmieren, weil der Verdacht auf einen Hirnschlag besteht. Der zweite Mann hatte nur eine Schürfwunde am Bein und war nicht weiter verletzt.

Anschliessend konnten wir noch einen Imbiss geniessen und bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen.
 
Bericht Silvia

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