Übung mit dem Samariterverein Goldiwil

Heute waren wir beim Samariterverein Goldiwil-Schwendibach eingeladen. Die Übung stand unter dem Thema Spiel und Spass.
In drei Gruppen lösten wir Rätsel, übten verschiedene Verbände oder konnten Punkte sammeln, in dem wir Fragen beantworten konnten. Alles war sehr spielerisch und lustig aufgebaut so dass der Spass nicht auf der Strecke blieb.
Danach wurden wir noch zu einem reichhaltigen Imbiss eingeladen. Besten Dank für die tolle Übung und die köstliche Verpflegung.

Bericht Silvia

line_red
 

Besichtigung REGA Belp

Wir trafen uns direkt beim Flughafen Bern-Belp, wo die REGA eine Basis hat.
Die Rega ist bestrebt, jeden möglichen Einsatzort in der Schweiz mit Ausnahme des Kantons Wallis innerhalb von 15 Flugminuten zu erreichen. Der Kanton Wallis hat eine eigene Helikoptertrettung. Zwölf über das ganze Land verteilte Rega-Einsatzbasen und eine Partnerbasis machen dies möglich. Alle Einsätze werden vom Regacenter in Zürich aus organisiert.
Während den Erklärungen eines ehemaligen REGA-Piloten, der heute noch Arbeiten auf der Basis erledigt und Führungen macht, ist der Airbus Helicopter H145, der in Belp stationiert ist, gelandet. Leider hat er nur einen kurzen Zwischenstopp zum Auftanken und Material auffüllen gemacht und ist gleich zum nächsten Einsatz weitergeflogen. Deshalb hatten wir keine Gelegenheit in den Helikopter hineinzuschauen oder hineinzugehen.
Wir haben auch noch einen interessanten Film gesehen, in dem die Arbeit der Rega ausführlich erklärt wird.
Es war eine sehr interessante Führung. Besten Dank
 
Bericht Silvia

line_red
 

Zulggebietsübung

Die Zulggebietsübung wurde in diesem Jahr von den Samaritervereinen der linken Zulg durchgeführt. Wir trafen und im Teuffenthal bei Wiedmers, die uns ihre Lagerhalle zur Verfügung gestellt haben.
Beim ersten Posten fanden wir in einem Reisecar eine bewusstlose Person. Es stellte sich als eine grosse Herausforderung heraus, die Person aus dem Car zu nehmen, damit sie in die richtige Lage gebracht werden konnte. Die Platzverhältnisse im Car sind doch sehr eng. Aber mit der Zeit haben wir es doch geschafft, auch wenn mir der Figurant ein wenig leidgetan hat. Ich denke es war nicht immer so angenehm für ihn.
Beim zweiten Posten ist eine Frau mit einer Harasse mit Leergut die Treppe heruntergefallen und hat sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Die Tochter, die helfen wollte hat sich den Knöchel verstaucht.Bevor wir aber zu den Verletzten Frauen gehen konnten, haben wir die Scherben beseitigt, damit sich nicht einer der Helfer auch noch verletzt. Die Mutter hat auch sehr undeutlich gesprochen, über Übelkeit geklagt und nicht genau gewusst was passiert ist, weshalb wir eine Hirnerschütterung vermutet haben. Beim dritten Posten war mehr die Geschicklichkeit, beim Pedalo fahren, Nägel einschlagen und Pfeil werfen gefragt. Beim vierten Posten, trafen wir auf einen jungen Mann, der den Fuss unter einer Bretterbeige eingeklemmt hatte. Er machte uns darauf aufmerksam, dass der Unfall geschah, weil der Führer des Staplers ein medizinisches Problem hatte. Als wir beim Staplerfahrer ankamen, ist uns sofort der schiefe Mund und die einseitige Lähmung aufgefallen. Da heisst es sofort alarmieren, weil der Verdacht auf einen Hirnschlag besteht. Der zweite Mann hatte nur eine Schürfwunde am Bein und war nicht weiter verletzt.

Anschliessend konnten wir noch einen Imbiss geniessen und bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen.
 
Bericht Silvia

line_red
 

Die Geräte im Griff

An diesem schönen Sommerabend, trafen wir uns im Teuffenthal zur Augustübung zum Thema Transportgeräte und Hilfsmittel. Am ersten Posten trafen wir auf eine Frau, die nach einem Sturz von ca. 2m Höhe über Kopf- und Rückenschmerzen klagte. Ausserdem war der rechte Unterschenkel wahrscheinlich gebrochen. Da ein Gewitter im Anzug war, mussten wir die Frau an einen wettergeschützten Ort bringen, bis die alarmierte Ambulanz zur Stelle war. Mit Hilfe der Schaufelbare haben wir die Patientin auf die Vakuummatratze gelegt und stabilisiert.
Beim zweiten Posten war eine Frau mit einem ausgerenkten Schultergelenk, die von der Turnstange gefallen war. Am wenigsten Schmerzen hatte die Frau, wenn sie den Arm ein wenig von Körper weg gehalten hat. Weil das mit der Zeit sehr anstrengend wird, haben wir mit einem Samsplint ein „Böckli“ gemacht, damit sie den Arm zum Entlasten auflegen kann. Wir haben auch noch andere Schienen zum Fixieren angeschaut.
Bei Posten drei war auch eine Frau mit Verdacht auf eine Rückenverletzung. Sie war aus ca 2m Höhe auf das Gitter eines Lüftungsschachts gefallen. Diese Frau haben wir mit dem Spineboard transportiert. Die grösste Schwierigkeit war, der Frau in Seitenlage und mit einem grossen Kragen an der Jacke den Halskragen zu montieren.
Bei Kaffee und Kuchen im Samariterlokal, konnten noch ein paar Details für die Zulggebietsübung vom September geklärt werden. Besten Dank für den feinen Kuchen.

Bericht Silvia

line_red
 

Vereinsausflug

Die Wetterprognosen waren Mitte Woche für den Sonntag noch sehr schlecht, aber heute Morgen sieht es recht gut aus. Ich kann schon den Niesen sehen.
Unser Ziel ist das Bergrestaurant Silerenbühl bei Adelboden, wo wir uns zum Brunch treffen. Je weiter wir ins Tal fahren wie tiefer hängen die Wolken und werden immer dunkler.
Als wir oben ankommen interessiert uns aber vor allem das sehr reichhaltige Buffet. Nach ca 2 Stunden, als die Mägen langsam nichts mehr aufnehmen können, gehen wir nach draussen. Die einen geniessen die schöne Bergwelt auf der inzwischen sonnigen Terrasse, die andern machen eine kleine Wanderung oder flitzen ein paar Mal mit dem Trottinett hinunter und lassen sich wieder bequem mit der Bahn nach oben führen.
Jetzt wird das Buffet noch mit warmen Speisen und einem Salatbuffet ergänzt. Und viele holen sich noch einmal einen Teller oder ein Schälchen mit einem feinen Dessert.
Der Wind vermag die zwischendurch immer wieder aufkommenden dunklen Wolken zu vertreiben und es wird ein sehr schöner und gemütlicher Tag.

Bericht Silvia

line_red
 

Unfall auf dem Bauernhof

Wir haben uns bei kühlem, regnerischem Wetter bei Gafners, auf dem Bauernhof zur Juniübung getroffen. Bei 4 Posten hatten wir die Möglichkeit unser Samariterwissen anzuwenden, aufzufrischen und viel dazuzulernen. Denn trotz dem Untertitel auf der Übungseinladung ‘Nicht immer, wie es aussieht’, haben wir uns zum Teil aufs Glatteis führen lassen. Beim ersten Posten war eine Frau mit einem ‘verknacksten Fuss’. Erst nach einer Weile, während wir den Fuss am Fixieren waren, haben wir gemerkt, dass die Frau auch noch einen Insektenstich hat und allergisch dagegen ist. So haben wir wieder einmal die Anwendung des Epipen üben können.
Beim zweiten Posten hat sich eine Frau im Garten mit einem Metallbogen einen langen Kratzer geholt. Es war nicht so klar wie tief er ist und ob er genäht werden muss, aber wir haben uns entschieden, die Frau sowieso zum Arzt zu bringen, weil sie nicht wusste wie lang ihre Starrkrampfimpfung schon zurück liegt. Das habe ich zum Anlass genommen einmal meinen Impfausweis hervorzuholen. Meine letzte Impfung ist auch schon 14 Jahre her, weshalb ich mich jetzt bei meinem Arzt gemeldet habe um sie aufzufrischen.
Beim dritten Posten war ein junger Mann auf der Treppe gestürzt, hatte eine Platzwunde am Kopf, eine unsichere, wirre Sprache und Lähmungserscheinungen. Wir hatten umgehend die Ambulanz alarmiert. Unsere Annahme war eine Hirnerschütterung und eine Rückenverletzung. Wir haben aber aus ‘Respekt’ vor der angenommen Rückenverletzung, keinen Bodycheck gemacht. Dabei hätten wir die einseitige Lähmung bemerkt, was auf einen Hirnschlag hindeutet.
Beim vierten Posten ist ein Mann beim Holzhacken plötzlich zusammengebrochen und bewusstlos liegengeblieben. Unsere erste Annahme war ein Herzinfarkt. Nachdem wir den Mann aus dem Holzhaus herausgeholt, und in Seitenlage gebracht haben, haben wir aber noch den Blutzucker gemessen und gesehen, dass er viel zu tief ist. Als wir ihm ein Traubenzucker zwischen die Zähne und die Backe gestossen haben, ist er rasch wieder zu sich gekommen.
Es war eine sehr lehrreiche Übung mir echtaussehenden Wunden (Mulagen). Vielen Dank an die Samariterlehrer für die super Übung.
Besten Dank auch an Familie Gafner, dass wir die Übung auf ihrem Hof machen durften und für das feine Zvieri.

Bericht Silvia

line_red
 

Muss er da weg? Und wie?

Was machen wir, wenn ein Patient in einer Gefahrenzone ist und nicht mehr selber von dort weggehen kann. Mögliche Gefahren sind zum Beispiel: Verkehr, herabstürzende Gegenstände oder ausgelaufenes Benzin. Hier gilt immer, zuerst auf den Selbstschutz achten! Eine Gefahrenzone nur betreten, wenn wir uns nicht selber gefährden. Wie wir einen Patienten bergen können, kommt auf den Patienten (Grösse, Gewicht) und auf die Anzahl Helfer an. Wir haben verschiedene Arten kennengelernt. Auch das Ausziehen des Helms ist immer wieder eine Herausforderung. Auch das habe wir mit verschiedenen Modellen (Integralhelm, Jethelm und Velohelm) geübt.

Besten Dank an den Samariterverein Teuffenthal für den Kaffee und das Gebäck!

Bericht Silvia

line_red
 

Keiner soll mehr stehen

Heute haben wir uns in der Kegelbahn im Restaurant Glockentalerhof getroffen. Jeder und jede kegelte 10 Mal auf jeder Bahn. In der Zwischenzeit haben wir uns die Köpfe mit einem Fragebogen über Samariter-Theorie zerbrochen. Was bedeutet jetzt schon wieder das PECH-Schema, die 5-R-, die 4-S-Regel, welches sind die 6-W-Fragen, welche Nummer hat das Tox-Zentrum oder welcher Wert ist beim Blutzucker eigentlich normal?  Gemeinsam haben wir die meisten Fragen beantworten können und einmal mehr gemerkt, wie wichtig es ist, dass wir diese Fragen immer und immer wieder wiederholen.
Besten Dank an Meyers für die Organisation und die blühenden Preise!

Bericht Silvia

line_red
 

Nützlicher Buchstabensalat

Bei der heutigen Übung haben wir uns die Bedeutung der Abkürzungen ABCDE, SAMPLER und OPQRST in Erinnerung gerufen. Bei allen drei Abkürzungen geht es um die Patientenbeurteilung. Die Wichtigste ist ABCDE. Damit prüfen wir die drei lebenswichtigen Funktionen des Körpers. Die Atmung, der Blutkreislauf und das Zentrale Nervensystem. Wenn eines dieser drei nicht funktioniert, ist das Leben akut bedroht und wir müssen unverzüglich, die Rettung alarmieren. SAMPLER und OPQRST helfen uns, gezielte Fragen zu stellen um abzuschätzen, wie wir dem Patienten helfen können, seine Beschwerden lindern oder um den Rettungsdienst zu informieren, falls der Patient später nicht mehr ansprechbar sein sollte. Das können Fragen über Schmerzen sein, wie stark diese sind, ob anhaltend oder im Wellen. Weitere Fragen können sein, ob Allergien bekannt sind, ob regelmässig Medikamente eingenommen werden müssen, ob eine chronische Krankheit vorliegt, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herzprobleme, Blutzucker, wann die letzte Mahlzeit eingenommen worden ist. Das können wichtige Informationen für den Rettungsdienst sein. Ausserdem haben wir den Bodycheck geübt. Dabei wird der Körper des Patienten systematisch von Kopf bis Fuss abgetastet, um mögliche Verletzungen zu bemerken.
Nach einem theoretischen Teil, haben wir mit Fallbeispielen, das Gelernte angewendet.
Bei Kaffee und Kuchen sind wir noch eine Weile zusammengesessen.
Besten Dank den Spendern.

Bericht Silvia

line_red
 

Vom Profi erklärt

Heute hatten über 20 Samariter den Weg ins Schulhaus Enzenbühl unter die Füsse oder die Räder genommen. Wir hatten einen Rettungssanitäter im Haus, der uns die Angst vor dem Beatmen mit dem Beatmungsbeutel nehmen wollte, was ihm auch gelungen ist. Er hat uns aber auch viel Interessantes über die Atmung, die Atemwege, den Sauerstoff und mögliche Komplikationen der Atmung erläutert. Wir konnten auch praktisch an unseren kleinen und grossen Phantomen das Beatmen mit dem Beutel üben.
Es ist immer besonders interessant, Tipps und Tricks von einem Profi zu erhalten.
Zum Dessert, gab es Kuchen und Pauls Grippeprophylaxe mit viel Vitamin C.
Besten Dank den Spendern.

Bericht Silvia

line_red
 

Freudig ins neue Jahr

Traditionsgemäss starten wir unser Vereinsjahr mit Spiel und Spass. Die Samariterlehrer haben sich auch dieses Jahr wieder viele lustige Spiele ausgedacht. Wobei auch immer Samariterwissen gefragt war. Das Ziel mit der Bewegung die Festtagspfunde wieder loszuwerden, wurde durch die Sieger Schoggi Käfer und den feinen Kuchen, den es zum Kaffee gab zwar nicht erreicht, aber das Jahr ist ja noch lang!
Besten Dank der Bäckerin.

Bericht Silvia

line_red