Was fehlt ihnen denn?

In drei Gruppen versuchten wir die Symptome der Patientin oder des Patienten richtig zu deuten und mit Fragen auf die Spur zu kommen was ihr / ihm fehlen könnte, damit wir abschätzen können, ob er in ärztliche Behandlung gehört, oder sogar mit der Ambulanz abgeholt werden muss.
Die Patientin am ersten Posten klagte über Schmerzen im Bauch und im Bereich der Niere. Die Schmerzen wurden plötzlich sehr stark, nachdem sie seit dem Morgen immer ungefähr gleich waren. Sie hatte wahrscheinlich Nierensteine und musste unverzüglich zum Arzt oder in den Notfall.
Beim zweiten Posten konnten wir die Herzmassage, das Beatmen und die Anwendung des Defis üben.
Die dritten Posten wollte eine Frau ein Schmerzmittel für eine andere Person. Richtigerweise haben die Samariter das Medikament nicht herausgegeben, ohne die Patientin selber gesehen zu haben. Die Patientin hatte sehr starke Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Nachdem sie auch noch gesagt hat, sie sei vor kurzem in Ostasien in den Ferien gewesen, haben sich die Samariter merklich von der Patientin entfernt, weil sie das Coronavirus vermuteten. Was Grundsätzlich keine schlechte Reaktion war, da der Selbstschutz der Helfer immer an erster Stelle steht. Aber es hätte in dem Fall wahrscheinlich nicht geholfen. Die Patientin hatte sich aber in den Ferien mit Malaria angesteckt. Das ist für uns natürlich schwer zu erkennen, da es bei uns fast nie vorkommt. Aber es ist gut einmal die Symptome zu hören. Je mehr Menschen in tropische Regionen reisen umso eher ist die Wahrscheinlichkeit mit dieser Krankheit konfrontiert zu werden.
Besten Dank an den Samariterverein Teuffenthal für den Kaffee und das Gebäck!

Bericht Silvia

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