Samariterreise - Besichtigung Schoggimuseum in Broc

Am Morgen besammelten sich eine fröhliche Samariterschar, Angehörige und Kinder beim vereinbarten Treffpunkt. Stefan Kämpf chauffierte uns mit dem Car der Moser AG, Teuffenthal, sicher über den Jaunpass nach Charmey. Einen Kaffeehalt gab es dort im originellen Beizli "Auberge de Chêne". Dieses gleicht einem Flohmarkt. Das Innere der Beiz ist vollgestopft mit allerlei Gegenständen aus alten Zeiten, insbesondere aus der Landwirtschaft.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Schoggimuseum in Broc. Sind wir hier richtig? Oder befinden wir uns am Flughafen? Auf der Anzeigetafel ist zu lesen: "R6 Samariterverein Deutsch - Boarding und R7 beim Check In angezeigt". Die Führung durch die einzelnen Stationen wird automatisch gesteuert, ohne Führer. Alle Erklärungen erfolgen über einen Lautsprecher. Die Reise durch das Museum beginnt mit der Geschichte der Schokolade-Produktion. Die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei viel Wissenswertes über Kakaoplantagen, Schiffstransporte, von den anfänglich einfachen Produktionsmaschinen bis hin zu den heutigen computergesteuerten Automaten. Am Schluss lässt eine lange Theke mit verschiedenen Schokolade-Versucherli die Herzen höher schlagen und die Augen glänzen - einfach himmlisch..mmmmhhhh. Anschliessend erfolgten Einkäufe im Schoggi-Shop für Daheimgebliebene oder für sich selbst. Die Kinder vergnügten sich währenddessen auf dem Spielplatz.

Stefan bringt uns mit dem Car zur Talstation der Standseilbahn vom Moléson. Der Gipfel des Molésons zeigt sich zu Beginn bedeckt. Einen Halt gab es bei der Mittelstation, wo wir ein feines Mittagessen genossen. Nach dem Essen zeigt sich der Moléson in seiner ganzen Grösse und wir konnten die Kletterer auf den beiden Via Verrate beobachten. einige Teilnehmende fuhren mit der Standseilbahn zurück und die restlichen wählten den Abstieg zu Fuss. Zwei Senioren gingen nur die ersten 50 m zu Fuss und kehrten kurzentschlossen zur Station zurück, schwebten mit der Gondelbahn zum Gipfel und genossen eine unbeschreiblich schöne Rundsicht vom Jura über den Genfersee bis zu den Savoyer Alpen.

Die Carabfahrt verzögert sich noch etwas, weil die Jungs die Jetons für die Rodelbahn noch nicht verbraucht hatten. Im Car herrschte eine leicht erhöhte Raumtemperatur von 36°C. Glücklicherweise war es im Gepäckraum etwas kühler, sonst hätte sich die gekaufte Schokolade zu Schoggicrème verwandelt. Die kühlen Getränke des "Bordrestaurants" wahren sehr gefragt. Die Heimkehr erfolgte über Freiburg-Schwarzenburg. Müde, aber glücklich kamen wir wieder in Homberg an.

Ein herzliches Dankeschön für die sehr gute Organisation geht an Elsbeth und Ruedi. Ebenso gilt Stefan ein herzlichen Dank. Mit seiner ruhigenFahrweise hat er uns wieder sicher ans Ziel gebracht.


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