Feldübung

Zulggebiet-Feldübung

Wenn der Herbst naht, steht die traditionelle Zulggebiet-Feldübung auf dem Programm. In diesem Jahr war der Samariterverein Teuffenthal für die Organisation verantwortlich. Für einen relativ kleinen Landverein stellt dies eine echte Herausforderung dar.
Die Verantwortlichen des SV Teuffenthal haben diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. Auf den fünf doppelt geführten Arbeitsposten konnte das Wissen für den Ernstfall aufgefrischt und einige Neuigkeiten wie folgt dazu gelernt werden:

Ð Diabetes erkennen ist die eine Schwierigkeit, den Blutzucker messen die andere.
Ð Bei Verbrennungen gilt: „kühle Köpfe kühlen“. Wenn möglich sollte die Kühlung mit lauwarmem Wasser erfolgen. Die Wasserqualität ist diesbezüglich unbedeutend. Hauptsache ist, dass die betroffene Körperstelle rasch gekühlt wird.
Ð Sind giftige Gase wie Kohlenmonoxid im Spiel, ist dringend auf den Selbstschutz zu achten, damit aus einem Unfall nicht ein zweites Unheil entsteht.
Ð Leider haben sich in diesem Jahr wiederum zahlreiche Badeunfälle ereignet. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man sich in einer solchen Situation verhält. So mussten die Teilnehmenden nach einem inszenierten Badeunfall ein Kind reanimieren.
Ð Im Dunkeln sollten keine Äpfel gepflückt werden. Ein Sturz von oder mit der Leiter hat fatale Folgen. Da sind die Samariterinnen und Samariter mit Alarmieren, Stabilisieren und dem Hantieren mit dem verflixten Halskragen gefordert.
Ð Auch Plausch-Posten dürfen zur Auflockerung nicht fehlen. So konnten sich die Samariterinnen und Samariter im "Seiligumpen", Nagel einschlagen und Unihockey spielen profilieren.
Ð Zudem wurde den Samariterinnen und Samaritern eine ganze A4-Seite mit Buchstaben präsentiert. Daraus mussten Wörter, welche unseren Körper betreffen, herausgefunden werden. Eine schwierige Angelegenheit. Eine reine Damen-Gruppe hat die beiden Plausch-Posten am besten gemeistert – herzliche Gratulation!

Bei einem kleinen Imbiss, feinem Gebäck und Kaffee kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Der SV Homberg dankt dem SV-Teuffenthal ganz herzlich für die Gastfreundschaft und die sehr gute Organisation!

Der Samariterverein Homberg freut sich, die „Zulgtaler-Samariterfamilie“ im nächsten Jahr in Homberg begrüssen zu dürfen und hofft schon jetzt auf eine rege Beteiligung.

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