Zulggebietsübung

Die diesjährige Zulggebietsübung wurde vom Samariterverein Eriz organisiert. Es war eine beachtliche Schar Samariter der Zulgtalvereine, die sich im Eriz beim Schulhaus versammelt haben. Bei 5 Posten konnten wir unser Wissen auffrischen, oder wurden mit interessanten Infos bekannt gemacht.
Beim ersten Posten kamen wir an einen Verkehrsunfall. Ein Mädchen wurde von einem Auto angefahren und lag regungslos auf der Strasse. Ein zweites Mädchen und sein Vater standen ganz aufgeregt davor und auch noch mitten auf der Strasse. In so einer Situation ist immer der erste Schritt, Unfallstelle sichern. Pannendreieck aufstellen und wenn genügend Leute dabei sind, die Autos zum langsam fahren auffordern und erst dann zu den Verletzten schauen. Das Mädchen vor dem Auto hatte eine Schürfwunde am Kopf und war bewusstlos. Die Fahrerin war auch bewusstlos. Also musste die Ambulanz alarmiert werden. Nachdem wir mit Hilfe eines Passanten die Fahrerin aus dem Auto heben konnten, wurden beide in die Bewusstlosen Lage gebracht. Die Fahrerin war schwanger, deshalb war es wichtig sie auf die linke Seite zu legen, damit das ungeborene Kind immer noch mit genügend Blut versorgt wird. Nicht ganz vergessen durfte man auch die zwei «unverletzten». Die können in einem Schockzustand sein und davon irren oder sich plötzlich auf die Strasse begeben. Die mussten möglichst beruhigt werden oder in die Rettung einbezogen werden.
Beim zweiten Posten wurden wir mit verschiedenen Krankheiten konfrontiert, die viele im Kindesalter durchmachen. Masern, Röteln, Scharlach, Mumps, Windpocken, Meningitis,
Epiglottitis, falscher Krupp und Salmonellen. Hier galt es typische Bilder der Krankheit, mit den Symptomen und den möglichen Komplikationen zusammen zu bringen.
Beim dritten Posten wurden wir noch einmal in drei Gruppen unterteilt, welche je ein Kind zu betreuen hatten. Ein Kind klagte über Schmerzen im Bereich des Handgelenks, hier wurde eine Schiene angepasst, das Handgelenk damit geschient, die Eltern informiert und das Kind zur Untersuchung zum Arzt gebracht. Das zweite Kind hatte sich an einer Erdnuss verschluckt. Es musste versucht werden, mit Husten oder durch mit vorgebeugtem Körper und leichtem Klopfen zwischen die Schulterblätter, die Nuss hervor zu bringen. Wenn das alles nichts hilft und das Kind zu ersticken droht, kann noch das «Heimlich Manöver» durchgeführt werden. Dabei wird mit starkem Druck auf das Zwerchfell versucht den Fremdkörper herauszupressen. Danach muss der Patient in ärztliche Kontrolle gebracht werden. Das dritte Kind hatte einen «Sirup» getrunken, welcher sich als Lampenöl mit Rosenduft herausstellte. In solchen Fällen sollte, falls der Patient noch ansprechbar ist, das Toxzentrum (Nr. 145) angerufen werden. Je nach Substanz die getrunken wurde, ist es besser zu verdünnen, zu Erbrechen oder andere Massnahmen zu ergreifen, so dass man immer besser die Fachpersonen zu Rate zieht. Wenn der Patient bewusstlos ist, ist immer die Sanität (Nr. 144) zu Alarmieren.
Der vierte und fünfte Posten war Informationen, die aber im Alltag mit Patienten am Postendienst oder auch im täglichen Leben sehr nützlich sein können. Beim vierten Posten wurden wir über die aktuellen (Party) Drogen, ihre Symptome und ihre Auswirkungen und Gefahren informiert. Beim fünften Posten ging es um Mobbing. Hier diskutierten, wir, welche beteiligten Personen, Mitschüler, (Mitarbeiter), Eltern, Lehrer, andere Personen im Umfeld wie zum Beispiel Trainer der Fussballmannschaft oder ähnliches, welche Rolle spielen und war sie zur Situation beisteuern können.
Im Anschluss wurden wir noch mit einer feinen Suppe, Wurt und Brot bewirtet. Bei Kaffee und Kuchen und gemütlichem Beisammensein liessen wir den Abend ausklingen.
Besten Dank an den Samariterverein Eriz für die Organisation der tollen Übung und für die feine Bewirtung.

 
Bericht Silvia

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Erst Arbeit, dann Vergnügen

Unsere Samariterlehrer, haben einmal mehr bewiesen wie flexibel und spontan sie sind!
Auf dem Programm stand Kurzübung mit anschliessendem Bräteln. Da zurzeit wegen der Trockenheit im Wald ein Feuerverbot herrscht wurde aus dem Bräteln ein Salatbuffett. Eine halbe Stunde vor der Übung zog ein Gewitter über die Region, und wir zügelten in eine Einstellhalle und wollten direkt zum zweiten Teil übergehen. Aber als wir uns um 20 Uhr trafen hatte sich das Gewitter schon wieder verzogen und unsere Samariterlehrer schüttelten spontan ein Kennenlernspiel aus dem Ärmel. Denn wir hatten Besuch von ca. 10 Samariterinnen und Samaritern vom Samariterverein Goldiwil-Schwendibach, die sich auch eine Zusammenarbeit mit unseren Vereinen überlegen. Bevor wir dann wirklich zum zweiten Teil übergingen, machten wir noch ein weiteres Spiel.
Beim Salatbuffet und anschliessend bei Kaffee und Kuchen konnten wir uns noch besser kennenlernen und plaudern.
Besten Dank für eure Spontanität, die trotz Wetterkapriolen, eine lustige und unterhaltsame Übung möglich machte. Auch einen grossen Dank an alle die etwas zum leiblichen Wohl für diese Übung beigetragen haben.
 
Bericht Silvia

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Vereinsausflug

Am Mittag trafen sich bei schönstem Sommerwetter ca. 20 Samariter und Samariterinnen der Vereine Homberg und Teuffenthal zum gemeinsamen Ausflug beim Haflinger Zentrum in Trachselwald. Wir wurden mit einem herrlich prickelnden Apfelchampagner, Orangensaft oder Wasser begrüsst. Nach dem reichhaltigen und feinen Mittagessen auf der Terrasse machten wir eine Fahrt mit den zweispännigen Planwagen durch die Umgebung. Vorbei an reifen Kirschbäumen, Getreide-, Raps- und Kartoffelfeldern und wunderschönen Bauernhöfen mit zum Teil grossen gepflegten Blumen- und Gemüsegärten.
Zum Abschluss wurden wir noch von einem feinen Dessert und selbst gemachten Brätzeli verwöhnt.
Es war ein sehr schöner und gemütlicher Tag.
 
Bericht und Fotos Silvia

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Zältle u strömerle

An diesem schönen Sommerabend trafen wir uns um 20 Uhr beim Schulhaus in Teuffenthal zur Übung mit dem Thema «zäutle u strömerle».
In der Nähe des Schulhauses haben wir das grosse Zelt aufgestellt und mit Bett, Tisch, Postenrucksack, Beleuchtung und Heizung für einen Postendienst oder Notfalleinsatz ausgerüstet. Damit die Lampen brennen und die Heizung wärmen konnten, haben wir auch das Notstromaggregat in Betrieb genommen. Auch wenn das mit dem neuen Aggregat viel einfacher geht als mit dem alten, ist es immer gut, die Handgriffe regelmässig zu üben, damit sie dann in einem Ernstfall auch abgerufen werden können. An einem Posten haben wir noch das Knüpfen von diversen Knoten wiederholt.
Wie üblich sind wir nach der Übung im Übungslokal noch zusammengesessen. Hier gab es auch noch Infos zur Samariterreise und zum Postendienst am oberländischen Musiktag in Steffisburg vom Wochenende.
Besten Dank für den feinen Kuchen und den Kaffee / Tee.
 
Bericht Silvia

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Lade, binde, fahre

Wir trafen uns um 20 Uhr im Schulhaus Enzenbühl Homberg zur Übung zum Thema „lade, binde, fahre“. Ich war gespannt wie viele Samariter am Mittwoch vor Auffahrt den Weg ins Schulhaus unter die Füsse (Räder) nehmen würden und war überrascht, dass die Übung mit 21 Teilnehmern und Teilnehmerinnen sehr gut besucht war.
Wie das Thema schon erahnen lässt, haben wir uns mit den Transportgeräten beschäftigt: Spinedoard, Schaufelbahre, Bergerbare und Vakuummatratze.
Wir hatten verschiedene Aufgaben zu bewältigen:
-  Einen Patienten (nicht verletzt aber betrunken) auf die Bergerbare zu laden und über ein Hindernis, durch eine schmale Türe, über eine Treppe und um eine enge Kurve zu Transportieren.
- Einen Patienten möglichst schonend auf das Spineboard zu laden und gut mit der Spinne zu sichern.
-  Einen Patienten mit der Schaufelbare auf die Bergerbare mit Vakuummatratze zu bringen und damit zu stabilisieren.
-  und zuletzt verschiedene Übungen mit dem Spineboard. Einen Patienten im Sitzen oder Stehen auf das Spineboard zu laden, oder das Spineboard möglichst schonend unter dem Patienten hervorzuziehen, wenn zum Beispiel die Rettungsdienste den Patienten übernehmen.
Einmal mehr hat die Übung mir gezeigt, wie wichtig es ist die Handgriffe regelmässig zu üben. (Wie war schon wieder die Befestigung mit der Spinne und der Rucksacktechnik?)
Auch dieses Mal haben wir den Abend mit einem Schwatz bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Da die meisten an Auffahrt nicht arbeiten mussten, hatten wir auch keinen Stress früh genug ins Bett zu kommen.
Besten Dank den Samariterlehrern für die interessante Übung und an Paul für den feinen Kuchen.
 
Bericht Silvia

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