Zältle u strömerle

An diesem schönen Sommerabend trafen wir uns um 20 Uhr beim Schulhaus in Teuffenthal zur Übung mit dem Thema «zäutle u strömerle».
In der Nähe des Schulhauses haben wir das grosse Zelt aufgestellt und mit Bett, Tisch, Postenrucksack, Beleuchtung und Heizung für einen Postendienst oder Notfalleinsatz ausgerüstet. Damit die Lampen brennen und die Heizung wärmen konnten, haben wir auch das Notstromaggregat in Betrieb genommen. Auch wenn das mit dem neuen Aggregat viel einfacher geht als mit dem alten, ist es immer gut, die Handgriffe regelmässig zu üben, damit sie dann in einem Ernstfall auch abgerufen werden können. An einem Posten haben wir noch das Knüpfen von diversen Knoten wiederholt.
Wie üblich sind wir nach der Übung im Übungslokal noch zusammengesessen. Hier gab es auch noch Infos zur Samariterreise und zum Postendienst am oberländischen Musiktag in Steffisburg vom Wochenende.
Besten Dank für den feinen Kuchen und den Kaffee / Tee.
 
Bericht Silvia

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Lade, binde, fahre

Wir trafen uns um 20 Uhr im Schulhaus Enzenbühl Homberg zur Übung zum Thema „lade, binde, fahre“. Ich war gespannt wie viele Samariter am Mittwoch vor Auffahrt den Weg ins Schulhaus unter die Füsse (Räder) nehmen würden und war überrascht, dass die Übung mit 21 Teilnehmern und Teilnehmerinnen sehr gut besucht war.
Wie das Thema schon erahnen lässt, haben wir uns mit den Transportgeräten beschäftigt: Spinedoard, Schaufelbahre, Bergerbare und Vakuummatratze.
Wir hatten verschiedene Aufgaben zu bewältigen:
-  Einen Patienten (nicht verletzt aber betrunken) auf die Bergerbare zu laden und über ein Hindernis, durch eine schmale Türe, über eine Treppe und um eine enge Kurve zu Transportieren.
- Einen Patienten möglichst schonend auf das Spineboard zu laden und gut mit der Spinne zu sichern.
-  Einen Patienten mit der Schaufelbare auf die Bergerbare mit Vakuummatratze zu bringen und damit zu stabilisieren.
-  und zuletzt verschiedene Übungen mit dem Spineboard. Einen Patienten im Sitzen oder Stehen auf das Spineboard zu laden, oder das Spineboard möglichst schonend unter dem Patienten hervorzuziehen, wenn zum Beispiel die Rettungsdienste den Patienten übernehmen.
Einmal mehr hat die Übung mir gezeigt, wie wichtig es ist die Handgriffe regelmässig zu üben. (Wie war schon wieder die Befestigung mit der Spinne und der Rucksacktechnik?)
Auch dieses Mal haben wir den Abend mit einem Schwatz bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Da die meisten an Auffahrt nicht arbeiten mussten, hatten wir auch keinen Stress früh genug ins Bett zu kommen.
Besten Dank den Samariterlehrern für die interessante Übung und an Paul für den feinen Kuchen.
 
Bericht Silvia

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Was ist hier falsch?

Heute haben wir uns im Teuffenthal getroffen um aus Fehlern zu lernen.
Es wurden uns Situationen gezeigt, auf denen ein Helfer einen Fehler macht hat. Wir mussten den Fehler erkennen und wissen wie es denn richtig gemacht wird. Natürlich haben wir die Situationen auch gleich praktisch geübt.
Hier ein paar Beispiele:
- Beim Anlegen eines Unterarmverbandes wurde die Binde falsch gehalten (Bindenkopf nach unten).
- Ein Patient in der Bewusstlosenlage hatte noch die Brille auf.
- Beim Transportieren eines Patienten mit der Bare den Patienten immer sichern und auf die rückenschonende Haltung der Helfer achten.
- Der Fingerdruck am Arm zum Verringern einer starken Blutung wurde falsch ausgeführt.
- Das Einschneiden des Pflasters für den Daumenverband wurde an der falschen Stelle gemacht.
Beim Üben haben wir gemerkt, dass es neben den Fehlern auf den Bildern noch weitere Sachen zu berücksichtigen gilt. Zum Beispiel die Taschenkontrolle bei der Bewusstlosenlage um Druckstellen zu vermeiden oder die Grösse des Pflasters richtig zu wählen. Zum Schluss konnten wir noch selber einen Fehler «produzieren», den die Andern herausfinden mussten.
Die Übung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, die Handgriffe immer wieder zu üben um im Ernstfall gerüstet zu sein.
Besten Dank an die Samariterlehrer für die lehrreiche Übung und an Annelies fürs Backen!

Bericht Silvia

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Was het är de?

Heute haben wir das ABCDE-Schema wiederholt und uns ans SAMPLER-Schema herangetastet.
Beim ABCDE-Schema geht es um das systematische prüfen der lebenswichtigen Funktionen: Sind die Atemwege frei, wie ist die Qualität der Atmung, bekommt er genug Sauerstoff, wie ist die Zirkulation, schlägt das Herz, blutet er, ist er bei Bewusstsein?
Nach dem alarmieren der Rettungskräfte oder bei unklaren Symptomen, geht es darum herauszufinden, was dem Patienten fehlt oder die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte möglichst sinnvoll zu nutzen. Da ist uns das Sampler-Schema eine Hilfe. Da geht es darum, durch gezielte Fragen, möglichst viel über die Symptome, bekannte Allergien, eingenommene Medikamente oder Drogen, die medizinische Vorgeschichte oder Risikofaktoren des Patienten zu erfahren.
Wenn sich der Zustand des Patienten verschlechtert (Bewusstlosigkeit) können wir den Rettungskräften dadurch nützliche Hinweise geben, die später nicht mehr erfragt werden können. Ausserdem können wir den Patienten dadurch auch gut beobachten. Gibt er noch klare Antworten, oder wird sein Bewusstsein langsam eingetrübt.
Bei den Fallbeispielen haben wir gemerkt, dass es nicht immer ganz einfach ist, die richtigen Fragen zu stellen. Es ist auch möglich die Fragen anwesenden Angehörigen zu stellen, wenn der Patient nicht (mehr) in der Lage ist, diese zu beantworten.
Es war einmal mehr eine sehr interessante und lehrreiche Übung!
Bei Kaffee / Tee und feinen Hefeschnecken haben wir beschlossen, dass wir dieses Jahr auch den Ausflug im Juli zusammen mit dem Samariterverein Teuffenthal machen werden.
Besten Dank an Annamarie fürs Backen!

Bericht Silvia

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Dä seit nüm

Als wir noch gemütlich in unseren Stühlen sassen und der Begrüssung der Samariterlehrern zuhörten und eine Einleitung zur Übung erwarteten schreckte uns der Ruf von Paul auf, ‚Brige liegt in der Küche am Boden!‘…..So wurden wir sehr abrupt ins Thema geschupst und merkten, dass es besonders bei vielen Helfern sehr wichtig ist, wenn jemand die Leitung übernimmt, weil sonst alle denken, der andere hat, zum Beispiel, sicher schon alarmiert und am Schluss macht es keiner.
Danach konnten wir anhand eines lustigen Films noch sehen, wie man eine Reanimation nicht machen sollte Happy!
In vier Gruppen (Dank der Zusammenarbeit mit Teuffenthal können wir wieder vier Gruppen machen Happy) wurde unser allgemeines Wissen über den Blutkreislauf und die Wiederbelebung getestet, es wurden verschiedene Defibrillatoren vorgestellt und wir konnten das Reanimieren und Beatmen beim Säugling, beim Junior und beim Erwachsenen üben. Bei einem Fallbeispiel wurden wir auf die Gefahr von Gas oder sonstigen giftigen Dämpfen aufmerksam gemacht, bei welchen sogar das Betätigen des Lichtschalters eine Explosion auslösen könnte. Ausserdem könnten wir plötzlich selber zum Patienten werden, wenn wir die Gefahr nicht erkennen.
Besten Dank an die Samariterlehrer für die interessante und lehrreiche Übung! Diese Übung ist, zusammen mit den Übungen im März und Oktober und dem BLS-AED-Refresherkurs eine obligatorische Repetition für alle Ersthelfer Stufe 2 IVR.
Wir liessen den Abend noch mit einem Schwatz, einem warmen Getränk und feinem Gebäck ausklingen. Besten Dank fürs Backen!

Bericht Silvia

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