Vorbereitung auf Olympia

Da die Olympiade vor der Tür steht, haben wir einen sportlichen Abend verbracht. Vor allem wurden aber die Lachmuskeln beansprucht Happy.

Bei einem Posten wurde das Wissen über verschiedene Verbände getestet. Nach einem Slalom mit Skibrille um Stühle, konnten wir eine Karte ziehen. Darauf war ein Verband geschrieben, den wir an einem Mitglied der Gruppe machen mussten. Während dem Anlegen des Verbandes musste ein anderes Gruppenmitglied in der Hocke bleiben und durfte erst aufstehen, wenn der Samariterlehrer mit dem Verband zufrieden war.

Beim nächsten Posten wurden Wissensfragen über die Themen BLS, Unterkühlung/Erfrierungen, Haut/Blut, Hirnschlag und Kinder getestet. Bevor die Frage beantwortet werden konnte, mussten beide Gruppen einen Curlingstein in einen Kreis schieben. Die Gruppe, die den Kreis zuerst traf, durfte die Frage als erste beantworten. Wenn die Gruppe die Frage nicht beantworten konnte, erbte die andere Gruppe die Antwort. Je schwieriger die Fragen waren, umso mehr Punkte konnten wir erreichen.

Beim dritten Posten war das Thema die Lagerung. Die Samariterlehrerin gab ein Beschwerdebild vor, und wir mussten die Patiententin möglichst gut Lagern. Wenn die Lagerung richtig war, ging die Schlittenfahrt los. Beide Gruppen hatten einen Schlitten, mit dem man eine Strecke von ca. 3m zurücklegen musste, ohne mit den Händen oder den Füssen den Boden zu berühren. Da waren sehr unterschiedliche Techniken zu bestaunen! Happy

Es war ein sehr lustiger, aber auch lehrreicher Abend. Und alle konnten sich so viel „sportlich“ beteiligen, wie sie konnten und wollten. Vielen Dank unsern Samariterlehrern für die unterhaltsame und coole Übung!

Danach haben wir dem Thema entsprechend und der beginnenden Grippesaison vorbeugend einen superfeinen , vitaminreichen, und absolut nicht sauren Happy, Orangensalat geniessen dürfen. Besten Dank an Erika und Paul!

Bericht Silvia


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Samatiterweihnacht

Wir trafen uns im Käsereilokal zur Weihnachtsfeier. Nach einem kleinen Imbiss mit feiner Züpfe und Hobelkäse machten wir die erste Runde von unserem lustigen Päcklispiel. Alle Mitglieder brachten 3 kleine Geschenke mit, die originell verpackt waren. Wer eine 6 würfelte, konnte vom Päcklitisch ein Geschenk nach Wahl holen. Diese Runde ging so lange, bis alle Geschenke weg waren. Wer danach kein Geschenk hatte, konnte sich bei jemandem ein Geschenk nach Wahl aussuchen gehen. Jetzt konnten die Geschenke ausgepackt werden. Nach einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte spielten wir die zweite Runde des Spiels. Jetzt konnte man bei einer gewürfelten 6 ein beliebiges Geschenk eines Mitspielers stibitzen. Die beliebtesten Geschenke wurden dabei mehrmals zwischen verschiedenen Spielern hin und her geschoben. 
Es war ein gemütlicher und lustiger Abend. 
Besten Dank an Pole für die feine Züpfe, an Elsbeth und Iwan für die Deko des Raums und die Chlouseseckli.
 
Bericht Silvia


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Haut, Unterkühlung und Erfrierungen

Nach einem Überblick über die Funktion und den Aufbau der Haut, haben wir uns den Hauptthemen Unterkühlung und Erfrierungen gewidmet.
Bei der Unterkühlung gibt es 4 Stadien. Beim 1. Stadium beträgt die Körperkerntemperatur noch ca. 32-35 °C. Hier zittert der Patient und ist noch ansprechbar und klar bei Bewusstsein. Das ist auch das einzige Stadium, bei dem wir den Patienten bewegen dürfen oder aktiv zur Bewegung ermuntern sollten (um sich aufzuwärmen). Bei den übrigen Stadien ist das Bewusstsein zunehmend getrübt, bis zur vollständigen Bewusstlosigkeit. Hier ist der Bergungstod das grosse Risiko. Dabei wird bei zu grossen Bewegungen des Patienten, das kalte Blut von den Extremitäten in den Bereich der inneren Organe befördert und das führt zu einem Organversagen und schlussendlich zum Tod. In diesen Stadien ist es wichtig den Patienten möglichst nicht zu bewegen und den Patienten im Spital sehr langsam aufzuwärmen.
Auch bei Erfrierungen gibt es 4 Stadien. Im ersten Stadium ist die Haut gerötet, beim zweiten und dritten Stadium treten Blasen mit klarer resp. blutiger Flüssigkeit auf. Beim vierten Stadium ist der Körperteil abgestorben und muss in den meisten Fällen amputiert werden.
In den Fallbeispielen haben wir gemerkt, dass die Stadien auch ändern können, dass ein Patient zuerst noch ansprechbar ist und zittert, aber plötzlich zunehmend eintrübt und schonend bewegt werden muss. Ausserdem kann ein zittern auch ganz andere Ursachen haben, zum Beispiel Schüttelfrost einer beginnenden Grippe oder bei Fieber. Deshalb ist es immer wichtig solange das  möglich ist mit dem Patienten zu sprechen.
Wir haben den Abend noch mit Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Besten Dank dem Spender!

Bericht Silvia


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Zulggebietübung

Zulggebitsübung des Samaritervereins Schwarzenegg
Wir trafen uns zur jährlichen Zulggebietsübung beim Schulhaus Unterlangenegg. Das Hauptthema der Übung war Blut.
Der erste Teil war ein Postenlauf, bei dem es neben „klassischen“ Samariterposten mit lagern, verbinden und Fachwissen auffrischen auch Posten gab, bei denen die Geschicklichkeit oder Geschwindigkeit gefragt waren und auch der Spass nicht zu kurz kam Happy!
Der zweite Teil war ein Vortrag zum Thema Blutstammzellenspende. Hier erklärte uns der Referent, dass es ein internationales Register gibt, bei dem man potentielle Spender registriert, welche bereit sind, bei Übereinstimmung mit einem Leukämiepatienten, einen Teil seiner Blutstammzellen zu spenden. Zuerst wird bei einer Erkrankung bei den Verwandten, allen voran bei den Geschwistern nach gleichen Blutstammzellen gesucht. Wenn das erfolglos ist, wird in diesem Register international nach einem Spender gesucht, welcher bereit ist, Blutstammzellen zu spenden.
Im dritten Teil wurden wir vom Samariterverein Schwarzenegg noch zu einem feinem Imbiss eingeladen! Vielen Dank!

Bericht Silvia


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Unfall auf der Baustelle

Übung zusammen mit dem Samariterverein Teuffenthal bei der Mehrzweckhalle Homberg. Wir sind 14 Samariter und 3 Samariterlehrer.
Unsere Aufgabe erwartet uns beim Baugeschäft Reusser  Homberg. Alle Teilnehmer der Übung werden gemeinsam den gestellten Notfall bewältigen und Rettungsmassnahmen durchführen. Das Ereignis: Eine Autofahrerin ist in ein hohes Baugerüst gefahren welches zusammen gebrochen ist. Arbeiter welche sich darauf befanden, sind in die Tiefe gestürzt. Fünf Verletzte, wovon zwei Kinder, benötigten erste Hilfe. Die Ambulanz musste mit Telefon richtig alarmiert werden. Der Alarm wurde umgeleitet zu einem Samariterlehrer. Die Autofahrerin klagte über Hungergefühle zudem sei es ihr schwindlig. Sie wirkte stark verwirrt durch den Aufprall ins Gerüst. Mittels ersten von uns vorgenommenen Befragungen und Untersuchungen konnten wir feststellen, dass es sich um eine Diabetikerin handelt. Durch Messung des Zuckerwertes stellten wir eine Unterzuckerung fest. Durch verabreichen von Kaffi - Zucker aus Vrenis Jackentasche leisteten wir erste Hilfe. Auch die übrigen Verletzten wurden erstversorgt und stabilisiert. Bis zum Eintreffen der Ambulanz dauerte es 20 Minuten. Uns wurde mit dieser Übung wieder einmal bewusst, dass in 20 Minuten bis zum Eintreffen der Ambulanz viel für die Rettung bei einem Unfall von unserer Seite als Samariter beigetragen werden kann.
Danke für die geniale Übung. Herzliches Dankeschön den fünf Figuranten. Im Käsereilokal ging es zum gemütlichen Teil, mit Geburtstagskuchen von Iwan. Danke der Bäckerin.

Bericht Elsbeth


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